Achtsamkeit

Achtsamkeit

Achtsamkeit (englisch: mindfulness) ist mittlerweile ein weitverbreiteter Begriff, der ursprünglich aus der buddhistischen Lehre stammt. In den letzten Jahren hat Achtsamkeit auch in der westlichen Psychologie und Medizin an Bedeutung gewonnen. Dabei handelt es sich um die Fähigkeit, im gegenwärtigen Moment präsent und bewusst zu sein, ohne dabei von Gedanken abgelenkt oder von Urteilen beeinflusst zu sein.

Achtsamkeit kann auf verschiedene Weisen praktiziert werden:

  • Atembasierte Achtsamkeit (Atemmeditation): Hierbei liegt der Fokus auf dem Atem, und die Aufmerksamkeit wird bewusst auf das Ein- und Ausatmen gerichtet.
  • Body-Scan: Hierbei wird die Aufmerksamkeit schrittweise durch den eigenen Körper geführt, um die verschiedenen Empfindungen wahrzunehmen.
  • Achtsamkeitsbasierte Stressreduktion (MBSR): Dies ist ein strukturiertes Programm, das von Dr. Jon Kabat-Zinn entwickelt wurde und Elemente der Achtsamkeit in den Umgang mit Stress und Schmerzen integriert.
  • Achtsames Gehen: Diese Praxis beinhaltet, sich bewusst auf das Gehen zu konzentrieren, jeden Schritt mit vollem Bewusstsein zu setzen und die Empfindungen dabei wahrzunehmen.
  • Achtsames Essen: Diese Praxis bezieht sich darauf, mit voller Aufmerksamkeit zu essen, die verschiedenen Sinneswahrnehmungen während des Essens bewusst zu erleben und ohne Ablenkung zu genießen.

Achtsamkeit wird oft als wirksames Mittel zur Stressbewältigung, zur Verbesserung der emotionalen Regulation und zur Steigerung des allgemeinen Wohlbefindens betrachtet.

Es geht jeweils darum, sich bewusst auf den gegenwärtigen Moment zu konzentrieren, diesen anzunehmen wie auch immer dieser sein mag, ohne von Gedanken an Vergangenheit oder Zukunft abgelenkt zu werden, und dies mit einer offenen, nicht wertenden Haltung zu tun.

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